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Dota
Singer/Songwriter * Indie Pop

In den nuller Jahren veröffentlichte Dota Kehr unter dem Pseudonym „Die Kleingeldprinzessin“. Seit 2013 tourt und veröffentlicht sie nun unter dem – ihre Musiker und sie selbst zusammenfassenden – Namen DOTA. Gitarrist Jan Rohrbach und Schlagzeuger Janis Görlich am Schlagzeug haben von Anfang an den charakteristischen Bandsound geprägt. Patrick Reising ist seit 2017 dabei und mit der Vorbereitung des neuen Albums “Wir rufen dich, Galaktika” ist Alex Binder am E-Bass eingestiegen. Dota Kehr stammt gebürtig aus Berlin, wo sie – mit Ausnahme einiger längerer Aufenthalte in Südamerika – immer gelebt hat. 

Aus feinsinnigen und vielschichten Texten stricken sie eingängige Popsongs, in denen Platz ist für schwebende Poesie, Politisches und Partystimmung, für Melancholisches und Albernes – mit so mühelosen Übergängen dazwischen, dass die Tragweite mancher Gedanken erst beim zweiten oder dritten Hören einsickert.

DOTA ist längst über den Status des Geheimtipps hinausgewachsen: Die letzten drei Alben waren in den Top 20, das 2020 veröffentlichte „Kaléko“ hielt sich acht Wochen in den Charts, dazu Auszeichnungen wie der Fred Jay-Preis im Gepäck und zahlreiche ausverkaufte Touren im ganzen deutschsprachigen Raum.

Politisch engagiert, begnügt sich Dota nicht damit, die „richtige“ Meinung zu haben und Parolen für die eh schon Gleichgesinnten zu liefern. Stattdessen konfrontiert sie sich auf „Als ob“ mit ihrer eigenen Ratlosigkeit. Keine Antworten, dafür Lieder, in denen man sich zumindest für die Dauer eines Refrains der Utopie hingeben kann. Wie im Titelstück „Als ob“, oder wenn sie in „Wir rufen dich, Galaktika“ die lila Weltraum-Fee aus der Fernsehserie „Hallo Spencer“ um die Lösung der Probleme auf der Erde bittet – weil wir es alleine vergurkt haben. Damit entlarvt sie sich immer den eigenen Standpunkt, nimmt ihn analytisch auf die Schippe und sich selbst nicht zu ernst.